Gabi Weber, geboren 1974, glücklich verheiratet seit dem Jahr 2000, zwei Kinder

Kontakt:
Gabi Weber
+43(0)699 81835269
spielraum-bewegungsraum@gmx.at


Ausbildung und Tätigkeiten:
Grundschule, Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik mit Matura 1993
Seit 1993 beschäftigt bei der Gemeinde Wien als Kindergartenpädagogin, mit Schwerpunkt für das Kleinkind-und Kindergartenalter (teilweise Montessori orientiertes  Arbeiten und Einfließen lassen  der Pädagogik von Emmi Pikler  und der Bewegungspädagogik von Elfriede Hengstenberg)
1997/98 Montessori-Ausbildung für das Kindergartenalter mit Diplom (bei der Österr. Gesell. für Montessori Pädagogik in Hütteldorf
1998 Interesse  an der Kleinkindpädagogik der ungarischen Kinderärztin  Emmi Pikler
Ab 2002 Pikler-Ausbildung bei der Pikler-Hengstenberg-Gesellschaft in Österreich
Teilnahme an zahlreichen Workshops, Seminaren, Kursen, Symposien zum Thema Kleinkindpädagogik-/Pädagogik in Österreich
Budapest Seminare , Hospitationsfortbildung der Pikler-Lóczy Gesell. Ungarn ( E. Pikler - Institut)
Seit 2004 SpielRaum(Eltern-Kind)-Gruppen nach Emmi Pikler mit Eltern-GesprächsRaum
Seit einigen Jahren BewegungsRaum(Eltern-Kind Gruppen)nach der Bewegungspädagogik von Elfriede Hengstenberg mit regelmäßigem Eltern-GesprächsRaum
2004 bis 2008, SpielRaum-Arbeitsgemeinschaft mit Lucie Gräbe
2008 -heute: SpielRaum-Arbeitsgemeinschaft(SR-AG)
2005 bis 2011 Referentin der Ma 10-Wiener Kindergärten/Fortbildungskatalog, und des Katholischen Bildungswerkes „Einführungen in die Pädagogik von Dr. Emmi Pikler“
Seit 2011 tätig als Sprachförderin/Gemeinde Wien
Derzeit Verfassen der Abschlussarbeit für das Pikler Diplom zur Pikler Pädagogin
(nach langjähriger qualitativ hochwertiger Ausbildung,
intensiver Auseinandersetzung mit der Pädagogik Emmi Pikler´s, Entwicklung, Erfahrung, Reifung)

Beweggründe:
Als  Eltern haben wir uns entschlossen, dass sich unsere beiden Kinder autonom, frei, und selbstbestimmt -mit  unserer achtsamen Begleitung, in ihren Grundbewegungen, in  ihrer Bewegungsentwicklung –aus eigener Initiative heraus frei und aktiv  entfalten können. Wir haben sie bei ihrer Entwicklung begleitet. Und auch die Großeltern waren involviert in diesen Prozess. Das war eine reiche, schöne Erfahrung.

Die Aktivität des Kindes ist für mich mehr als die Freude an der Bewegung oder an dem was es  tut. Das Kind orientiert sich, es formt aktiv sein Weltbild, es erlebt sich als Ganzes und stärkt sein Ich. Der Erwachsene ist es, der dem Kind durch die vertraute Beziehung die Sicherheit gibt, die es braucht, um sich mit Freude seiner Bewegung, der Umgebung, seinen Experimenten, seinem Spiel zu widmen, sich auf das Er- forschen einzulassen. Durch dieses Forschen erlebt das Kind das sein eigenes Tun Wirken hervorbringt, das  die Welt erforschbar, erlebbar  ist.“Ein Kind das  durch selbstständige Experimente etwas erreicht, erwirbt ein ganz andersartiges Wissen als eines, dem die  Lösung fertig geboten  wird.“ Emmi Pikler aus „Friedliche Babys-zufriedene Mütter“.

Es lernt aber auch,  Lösungen selbst zu finden. Es erlebt erste soziale Kontakte. Die Kinder spielen freudig, einfallsreich, kooperativ neben- und miteinander. Sie begegnen einander, sind am anderen interessiert. Schrittweise lernen sie auch mit Konflikten umzugehen. Als SpielRaumleiterin begleite ich die Kinder bei ihren Konflikten, ich vermittle, biete Lösungen an, kläre, spreche mit den Kindern. So- dass beide Kinder würdig und in ihrem Anliegen ernst genommen werden. Schrittweise werden die Kinder befähigt sein, Konflikte selbst zufriedenstellend zu lösen.
Der respektvolle Umgang mit den Kindern, den Menschen  ist für mich essenziell, basal, liegt mir am Herzen. Wichtig ist mir der respektvolle Dialog zwischen dem Erwachsenen und dem Kind. Das Kind fühlt sich sicher und angenommen, so wie es ist, und in seinem Bedürfnis wahrgenommen. Es entwickelt allmählich Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen. Die Kinder müssen aber auch unsere Erwartungen kennen. Sie müssen in allen Lebenssituationen wissen, wo sie stehen. In dieser Beziehung können die Kinder Regeln kennen lernen und einhalten. Kinder sind kompetent, sie übernehmen allmählich Verantwortung, wachsen zu  eigenständigen, selbstzufriedenen Persönlichkeiten heran. Das ist er für mich, der Beweggrund: Es geht mir um wertschätzende, respektvolle Art und Weise  miteinander umzugehen, mit Kindern und Erwachsenen in Kontakt zu treten, und Familien ein Stück ihres Weges zu begleiten.